{"id":159,"date":"2018-11-12T19:37:13","date_gmt":"2018-11-12T19:37:13","guid":{"rendered":"http:\/\/profamilia-root.ch\/?page_id=159"},"modified":"2018-11-13T06:10:00","modified_gmt":"2018-11-13T06:10:00","slug":"pro-familia-ab-1986","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/profamilia-root.ch\/?page_id=159","title":{"rendered":"Pro Familia ab 1986"},"content":{"rendered":"<h1><strong>1989<\/strong><\/h1>\n<p>Das Grundst\u00fcck Geissbachacker, welches direkt vor der Haust\u00fcre des Pr\u00e4sidenten Jakob D\u00fcrrm\u00fcller an der Klausfeldstrasse gelegen ist, hatte den Vorstand schon immer interessiert. Dieses Grundst\u00fcck war im Eigentum der Kirchgemeinde Root und war jahrelang als Realersatz f\u00fcr den Bau des Altersheimes reserviert. Als das Altersheim Unterfeld Root, anfangs 1989 dem Betrieb \u00fcbergeben wurde, wurde dieses Grundst\u00fcck, welches in der dreigeschossigen Wohnzone eingestuft war, frei. Nachdem der Kirchenschreiber Walter Sch\u00e4rli den Vorstand der Genossenschaft auf die neue Situation aufmerksam machte, wurde ein Gesuch um Kauf des Grundst\u00fcckes Geissbachacker dem Kirchenrat eingereicht und die Verhandlungen konnten aufgenommen werden.<\/p>\n<h1><strong>1990<\/strong><\/h1>\n<p>An der Urnenabstimmung vom 1. April 1990 in der Kirchengemeinde Root wurde dem Verkauf des Grundst\u00fcckes Nr. 52, Grundbuch Root, Geissbachacker, haltend 48.31 a zum Preis von 966&#8217;200, bzw. Fr. 200.- pro m2 grossmehrheitlich zugestimmt. Damit stand der \u00dcberbauung des Grundst\u00fcckes Geissbachacker durch die Wohnbaugenossenschaft Pro Familia Root nichts mehr im Wege.<\/p>\n<h1><strong>1992<\/strong><\/h1>\n<p>Nach erster Berechnung war es m\u00f6glich, auf diesem Grundst\u00fcck zirka 26 &#8211; 28 Wohnungen zu verwirklichen. Gem\u00e4ss einer Zusicherung an den Kirchenrat wurde vorgesehen, 2\/3 Alterswohnungen und 1\/3 Familienwohnungen zu planen. Aus einem durchgef\u00fchrten Architekturwettbewerb ging das Projekt des Architekturb\u00fcros Hugo Flory und Partner, Luzern als Sieger hervor. Dieses Projekt wurde gem\u00e4ss den Weisungen des WEG (Wohn- und Eigentumsf\u00f6rderungsgesetz) \u00fcberarbeitet und den Beh\u00f6rden des WEG zur Begutachtung \u00fcbergeben. Die Baukommission, bestehend aus Alphons Schnyder, Pr\u00e4sident, Peter Roth, Jakob D\u00fcrm\u00fcller, Josef G\u00fcntert, Urs Petermann und Walter Sch\u00e4rli, setzte alles daran, um dem Projekt zur Anerkennung als sozialer Wohnungsbau zu verhelfen. Dies war alles andere als einfach, mussten doch die Kostenlimiten der Zentralstelle f\u00fcr Wohnungsbau Luzern eingehalten werden. Anl\u00e4sslich der ordentlichen Generalversammlung vom 19. Juni 1992 wurden das Projekt von Architekt Hugo Flory mit grossem Mehr genehmigt mit einem Baukredit von Fr. 8.5 Mio.<\/p>\n<p>Am 1. Dezember 1992 traf der Entscheid der kantonalen Zentralstelle f\u00fcr Wohnungsbau Luzern ein, zur Anerkennung des Projektes und Zusage f\u00fcr Zinsbeihilfen gem\u00e4ss WEG.<\/p>\n<h1><strong>1993<\/strong><\/h1>\n<p>Am 15. Januar 1993 erfolgte der Spatenstich und damit der Start in die Bauphase. W\u00e4hrend die Rohbauphase sehr schnell vorankam, verlief die Ausbauphase trotz Rezession eher harzig.<\/p>\n<h1><strong>1994<\/strong><\/h1>\n<p>Trotzdem konnten per 1. M\u00e4rz 1994 alle 27 Wohnungen bezogen werden. Der Wohnungsmix setzt sich wie folgt zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>f\u00fcnfzehn 2 1\/2-Zimmer Alterswohnungen<\/li>\n<li>eine 2 1\/2-Zimmer Invalidenwohnung<\/li>\n<li>zwei 3 1\/2-Zimmer Familienwohnungen<\/li>\n<li>neun 4 1\/2-Zimmer Familienwohnungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dazu kommen eine Autoeinstellhalle f\u00fcr 28 Personenwagen, ein B\u00fcro- und ein Gemeinschaftstrakt bei den Alterswohnungen und eine grosse Gartenhalle samt angrenzendem Kinderspielplatz. Die gesamte Anlage fand bei den BewohnerInnen und Beh\u00f6rden grosse Anerkennung.<\/p>\n<p>Trotz tiefgreifender Sparmassnahmen der Baukommission konnte der Kostenvoranschlag nicht eingehalten werden. Die gesamten Anlagekosten wurden mit Fr. 8&#8217;857&#8217;000.- abgerechnet. Infolge Hypothekarzinssenkung hatte die Kosten\u00fcberschreitung auf die Mietzinsen keinen Einfluss.<\/p>\n<p>Erfreulicherweise konnten alle 27 Wohnungen ohne grosse Inseratekosten vermietet werden.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen im Geissbachacker haben gezeigt, dass eine Mischung von Betagten- und Familienwohnungen innerhalb einer \u00dcberbauung sehr positiv f\u00fcr die Bewohner ist. Eine Trennung des Wohntrakts von Betagten- und Familienwohnungen ist aber wichtig, da die Betagten und die Familien in einem v\u00f6llig andern Tagesrhythmus leben. Innerhalb der letzten von nur 20 Monaten ist im Geissbachacker eine echte Quartiergemeinschaft entstanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1989 Das Grundst\u00fcck Geissbachacker, welches direkt vor der Haust\u00fcre des Pr\u00e4sidenten Jakob D\u00fcrrm\u00fcller an der Klausfeldstrasse gelegen ist, hatte den Vorstand schon immer interessiert. Dieses Grundst\u00fcck war im Eigentum der Kirchgemeinde Root und war jahrelang als Realersatz f\u00fcr den Bau des Altersheimes reserviert. 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